Taktische Einheit
Fachzug 87 - 2. Fachzug Wasserförderung
Gesamtstarke:
1:4:24 = 29
Bereitstellungsraum bei Löschzugeinsatz
Ölper, Feuerwehrhaus oder nach Gefahrenlage
Führungsfahrzeug
MTF Ölper
Besatzung: 1:1:3
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Gerätewagen Logistik 2
GW-L 2 mit Schlauch 2000 Rühme
Besatzung: 1:5
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LF 1
TSF-W Rühme
Besatzung: 1:5
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LF 2
TSF-W Lehndorf
Besatzung: 1:5
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LF 3
TSF-W Ölper
Besatzung: 1:5
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Einsatzleitung
Zugführer: Wilfried Baar, Ortsfeuerwehr Lehndorf
stellvertretender Zugführer: Stefan Uster, Ortsfeuerwehr Ölper
Die Reihenfolge und Aufgabe der Fahrzeuge ist nicht verbindlich, sie wird entsprechend der Lage durch den Zugführer bestimmt.
Die derzeitige Fahrzeugaufstellung basiert auf Erkenntnissen aus Übungs- und Einsatzdiensten. Diese Aufstellung erlaubt ein möglichst schnelles Vorgehen ohne die Fahrzeuge im Einsatzraum umstellen zu müssen.
Der GW-L2 beginnt unmittelbar ab Wasserentnahmestelle mit dem Verlegen der Schläuche. Er stellt die 2. bis 3. Verstärkerpumpe und übernimmt im letzten Abschnitt die Schlauchaufsicht und Verkehrssicherung. Bei Bedarf kann das Fahrzeug nach Entladung als Logistikfahrzeug weiter eingesetzt werden (das Fahrzeug ist geländetauglich).
Das LF1 - TSF-W Rühme folgt dem GW-L2 und kann hier, je nach Lage und Gelände, bei dessen Auftrag unterstützen. Die Einheit stellt den Eigenschutz für den Fachzug sicher und kann, in besonderen Einsatzlagen, weitere Aufgaben wahrnehmen.
Das LF2 - TSF-W Lehndorf folgt dem GW-L2 nachdem dieser die ersten 500 m Schlauch verlegt hat, setzt die 1. Verstärkerpumpe (der Standort der Verstärkerpumpe wird durch den Zugführer bestimmt) und betreibt diese. Zusätzlich wird die Schlauchaufsicht und Verkehrssicherung in diesem Abschnitt gestellt.
In der Zwischenzeit wird durch das LF3 - TSF-W Ölper die Wasserentnahmestelle eingerichtet, betrieben und für den ersten Abschnitt die Schlauchaufsicht und Verkehrssicherung gestellt.
Nach Möglichkeit wird in unklaren Geländen, z.B. bei Waldbrandlagen, die Fahrzeugpumpe entnommen und an der Wasserentnahmestelle oder als Verstärkerpumpe eingesetzt. Damit bleiben die Fahrzeuge sofort fahrbereit und können zum sofortigen Rückzug eingesetzt werden oder Mannschaften transportieren.
Die Fahrzeuge im Fachzug verfügen über:
Pumpen:
5 x PFPN ("Portable Fire Pump Normal Pressure") 10/1000 (Nennförderstrom von 1000 l/min bei einem Nennförderdruck von 10 bar)
davon 1x je TSF-W und 2x GW-L2
B-Schauch:
TSF-W 10x B - Schlauch (Doppelt gerollt)
GW-L2 100x B-Schlauch in Buchten ( 25 je Schlauchcontainer)
dazu weitere Feuerwehrtechnische Beladung nach Norm.
Das Beladen der Schlauchcontainer mit Rollschläuchen (Versuch zur Verbesserung der Schlauchverlegetechnik) hat sich nicht bewährt. Das Auslegen der Schläuche ist langsamer und wesentlich unsauberer. Die in Buchten im Container verlasteten B-Schläuche laufen dagegen glatt und schnell beim Verlegen.
Zum Schutz der Ladeboardwand (diese ist halb klappbar im oberen Teil) wurde ein einfach zu handhabener "Kantenschutz" durch unsere Ortsfeuerwehr entwickelt. Nachdem sich eine direkte Gummikantenauflage eher schlecht befestigen ließ, wurde durch Peter Rudnik (Stellv.Ortsbrandmeister) eine direkt am Container einhängbare Gummimatte favorisiert, die in Absprache mit der Berufsfeuerwehr nun von Karl Rudnik als Kantenschutz angefertig wurde. Der Kantenschutz wird mit Karabinerhaken direkt in die an den Containern angebrachten Ösen eingeklinkt.
Fachzug 87: von links (Bilder: Thomas Frank, OF Ölper)
MTF Ölper, GW-L2 Rühme, TSF-W Rühme, TSF-W Lehndorf, TSF-W Ölper